Vereinigung der Fliegenfischer (FFF)
Kodex der Angelethik
© Copyright durch die Vereinigung der Fliegenfischer, Inc. 2002
Die Aufgabe der Fliegenfischervereinigung ist die Führung und Förderung von Aktivitäten, die, für alle Angler die mit künstlichen Fliegen fischen, die Fliegenfischereierfahrung erhöht und unterstützt. Ein Teil unserer Bemühungen ist die Erziehung durch das Fliegenfischen. Wir glauben, dass das ethische Verhalten als Schlüssel zum Bestandteil der Angelerfahrung gehört. Unser höchstes Ziel hingegen ist die nötige Erhaltung der Schönheit der Natur und der Qualität der Fischerei für alle Angler zukünftiger Generationen, außerdem darf die Rücksicht auf unsere Mitmenschen und Angelkameraden nicht übersehen werden.
Die FFF ist der Meinung, dass es notwendig ist, dass für das Fliegenfischen in allen Gewässern eine Ethik besteht, die Umwelt und Personen, gleichgültig ob sie angeln oder nicht, berücksichtigt. Dieser Kodex der Angelethik ergänzt die Fang - und Freilassen - Philosophie, eines der Kennzeichen der Vereinigung der Fliegenfischer (FFF), und spiegelt die Bedeutsamkeit ethischen Verhaltens für alle Angler wider. Außerdem, stellt es einen Rahmen zur Verbesserung der Angelerfahrung zur Verfügung, durch kombinierte Betrachtung der Fischerei mit respektvollem Verhalten der Mitmenschen und den Angelkameraden gegenüber. Darüber hinaus bezeichnen diese Grundsätze eine Reise ins ethische Verhalten für Fliegenfischer und nicht einen Bestimmungsort.
Die Person-zu-Person und die Person-zur-Umwelt Ethik gehen Hand-in-Hand. Fliegenfischer bemühen sich die Landethik von Aldo Leopold zu verstehen und zu praktizieren, welche eine ausgedehnte ethische Betrachtung zu Land, Betrieb, Tier, Fisch und Wasser des gesamten Ökosystems zusammengesetzt darstellt. Ein wichtiger Teil dieser Landethik ist, dass Fliegenfischer jene Programme der Verschiedenartigkeit der Fischarten unterstützen, und nicht die Politik des vorzeitigen Aussterbens einer Fischart. Die heimische Fischpolitik der Vereinigung der Fliegenfischer basiert auf dieser Ethik der Verhinderung des Aussterbens einzelner Fischarten .
Die folgenden neun Verhaltensregeln sind in dem Kodex der Angelethik der Vereinigung der Fliegenfischer (FFF) beinhaltet:
· Angelethik fängt mit dem Verstehen und dem Befolgen der Gesetze und Regelungen an, die mit der Fischerei verbunden sind. Fliegenfischer verstehen, dass ihr Verhalten, in Bezug zum Gesetz und den Regelungen,
auf alle Angler reflektiert. Angelethik beginnt und überschreitet sogar die Gesetze und Regelungen, die das Angeln und den Naturschutz aufrechterhalten.
· Die Möglichkeit am Sport des Fliegenfischens teilzunehmen ist ein Privileg und eine Verantwortung. Fliegenfischer respektieren Privatbesitz und bitten immer um Erlaubnis, bevor sie ihn betreten oder fischen. Sie versuchen die lokalen Gebräuche und Gewohnheiten, die mit der Fischerei verbunden sind in der Praxis zu verstehen und zu befolgen. Sie teilen das Gewässer gleichermaßen mit Anderen, gleichgültig ob sie fischen oder andere Freizeittätigkeiten im Freien ausüben.
· Fliegenfischer probieren ihre Auswirkung auf die Umwelt und die Fischerei auf ein Mindestmaß herabzusetzen, indem sie Praktiken annehmen, die nicht die Qualität des Ufers, Wassers und der gesamten Wasserscheide vermindern, wovon die Fischereien abhängig sind. Diese Praxis beinhaltet das Vermeiden der Einsetzung von Fischarten, die in einem Ökosystem nicht gebürtig sind, das Säubern und Trocknen der Fischereiausrüstung, um den unbeabsichtigten Transport von shadhaften Fresmdstoffen zu verhindern, welche die Unversehrtheit eines Wasserökosystems bedrohen könnten. In einfachen Worten, Fliegenfischer hinterlassen immer die Fischerei in einem besseren Zustand als sie sie vorfanden.
· Fliegenfischer bemühen sich Fischereien zu erhalten, indem sie den Wert des begrenzten Fangs verstehen. "Fang und Freigabe" ist ein wichtiger Bestandteil des Unterstützens und der Aufrechterhaltung erstklassiger Fischereien, damit sie nicht überfischt werden. Fliegenfischer geben Fische korrekt und mit minimalem Schaden frei. Sie fördern den Gebrauch von Haken ohne Wiederhaken und jene Angelpraktiken, die anspruchsvoll sind, aber nur solche, die helfen eine gesunde Fischbevölkerungen aufrecht zu erhalten.
· Fliegenfischer verurteilen nicht die Methoden anderer Angelkameraden. Fliegenfischer teilen ihre Kenntnisse, Fähigkeiten und Techniken mit anderen. Sie helfen anderen zu verstehen, dass Fliegenfischen zur Fischereierhaltung durch fundierte Praktiken beiträgt.
· Fliegenfischer behandeln andere Angelkameraden wie sie erwarten behandelt zu werden. Sie drängen sich nicht auf oder behindern andere Angler. Sie warten eine höfliche Zeit ab und bitten sie dann, wenn notwendig, um Erlaubnis vorbeigehen zu dürfen, um zu fischen. Sie bieten es auch anderen Anglern an durch ihren Angelplatz gehen zu können, um zu fischen. Fliegenfischer, die in einen besetzten Wasserlauf eintreten oder sich dort weiterbewegen wollen, gehen immer hinter die anderen Angler, nicht vor ihnen, ob sie von einem Boot aus angeln oder das Gewässer durchwaten.
· Fliegenfischer , wenn Sie das Wasser teilen, erlauben Angelkameraden reichlichen Raum, damit sie das Angelerlebnis der Anderen nicht stören. Sie fischen immer in einer Art und Weise, die für das Wasser und für die Fische wenig Störung verursacht. Sie treffen auch Vorsichtsmaßnahmen, um ihren Schattenwurf auf das Wasser zu verhindern.
· Beim Fischen von Sportbooten aus bedrängen Fliegenfischer andere Angler oder Boote nicht. Sie blockieren nicht die Eingänge zu den Buchten oder behindern in keiner Weise Andere. Fliegenfischer stören das Wasser nicht unnötigerweise, indem sie unsachgemäß Anker setzen oder das Wasser mit Paddeln oder Rudern schlagen.
· Fliegenfischer beglückwünschen immer andere Angler und befürworten ihnen gegenüber diesen Kodex der Angelethik, ob sie Fliegenfischen oder auf andere Weise angeln.
Es folgt eine kurze Version der Angelethik geeignet für jeden Angler zum Mitnehmen:
Bitte schauen sie sich unsere orgasnisation an und vielleicht möchten sie sich uns sogar anschliessen:
http://www.fedflyfishers.org
11\03\03 rev.
Translation by Robert Spivack and Gunter Feuerstein